"Sommerzeit ist Hälterzeit" - Alex Hermann vom Team TFT Germany erzählt in diesem Bericht wie er im Sommer den Forellen nachstellt PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 31. August 2016 um 00:00 Uhr


Das Forellenangeln läuft gerade in den Sommermonaten mit der
auftreibenen Montage recht gut. Alex Hermann konnte mit dieser
Technik im Angelpark-Thönse einige Forellen für sich verbuchen...

 

Hallo liebe Forellenfreunde,

ich möchte Euch hier von einem kurzen Nachmittagstrip im Angelpark Thönse berichten.
Wie vielen von euch bekannt ist, halten sich die Forellen im Sommer bei heißen Außentemperaturen meist weit draußen im See auf.

In Thönse sagt man(n)  ,- ´´Sommerzeit – ist Hälterzeit´´

Eigentlich hatte ich nicht vor einen Bericht über das Hälterangeln zu schreiben,
doch es passiert fast jedes Mal, dass mich Angler darauf ansprechen.

´´Wie? Wo? Warum? Usw.´´

Teilweise wird es für ´´Hexerei´´ gehalten, allerdings kann ich Euch garantieren,- es hat nichts mit Zauberei zu tun.

Wichtige Dinge bei dieser Angelei:

⦁    Die Rute : Länge zwischen 3,6m – 4,2m, Wurfgewicht mind. bis 40 gr.
(Ich bevorzuge die Spectra Feeder-Rute aus dem Hause FTM/Tubertini / 3,9m/Wg 80 Gr)


⦁    Die Rolle: Wichtig ist, die Rolle nicht zu klein zu wählen. In der Regel ´´je größer der Spulenkopf, desto größere Wurfweite´´.
(Meine Rollen sind die Tubertini Toda 6500)


⦁    Die Schnur: Am besten eignet sich eine Geflochtene Schnur (0,08-0,12mm), da sie über die große Distanz kaum Dehnung aufweist und dadurch jeden Biss zuverlässig anzeigt. Des Weiteren erzielt man mit einer Geflochtenen Schnur auch weitere Wurfweiten, als mit einer Mono.

⦁    Die Montage ,- Hauptschnur, Birnenblei (30/40gr), Gummiperle (zum  Schutz des Knotens), Dreifachwirbel, Vorfach.

So nun zur Angelei.
Am Hälter haben wir jetzt im Sommer ungefähr eine  Wassertiefe von 11-12m. Nun muss ich also schauen,
auf welcher Tiefe ich die Fische vermute.
Also binde ich mir zwei verschiedene Vorfachlänge um zu schauen auf welcher Tiefe die Fische beißen.
Aber wie lang binde ich die Vorfächer nun?

Die Fische springen ab und zu aus dem Wasser rund um den Hälter.
Die Mittagssonne brennt ohne Wolke am Himmel.
Die Angler die vorbeigingen meinten unter anderem ´´
Jetzt brauch man eh nicht auspacken, bei der Hitze um die Mittagszeit beißt eh nichts ´´.
Man muss sich allerdings nur Gedanken machen WO und WIE man angelt.
Ich vermute, dass die Forellen unter den Netzen am Hälter stehen.
Diese sind ca. 4 m tief. Also 11-12m Wassertiefe minus 4 m Netztiefe.
Also heißt das für mich, dass der Abstand zwischen Grund und Netz ca. 7-8 Meter beträgt.
Also habe ich mich für die Vorfachlängen 6,5m und 7,5 m entschieden.
(Dies ist einfach eine Gefühlssache. Man muss halt ein paar verschiedene Tiefen ausprobieren, um die Fische zu finden.)

Ich fand die Fische nach kurzer Zeit mit 6m Auftrieb. (Also standen die Fische ca. 1-2 m unter dem Netz)

Hier sieht man, wie ´´Spitz´´ die Forellen mit der Zeit gebissen haben.
Aber der Serie 22 Haken in Gr. 10 hielt!


Die Erfolgsbringer des Tages….

Zu guter Letzt ein kleines Apell von mir an ALLE Angler.
Bitte kühlt eure Fische vernünftig im Sommer.
Auf keinen Fall eine Plastiktüte mit Teichwasser drin,- geschweige denn, die Fische ins Wasser legen.
Wenn man nicht viel Geld für Kühl-Akkus ausgeben will, gibt es eine relativ günstige Alternative:
PET – Flaschen mit Leitungswasser einfrieren, als Kühl-Akku!!! Wichtig, kühlt eure Fische,
sodass Ihr Euren Fang später vernünftig verwerten könnt.


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Euer

Alex Hermann

Team TFT Germany


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Zuletzt aktualisiert am Montag, 10. Oktober 2016 um 12:38 Uhr
 

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